Familienbesuche für hochsensible

Weihnachten ist voller Gefühle, aber genau das macht es nicht immer einfach.

Wir als hochsensible Menschen spüren nicht nur unsere Gefühle, sonder auch die von Anderen.

Sich ab zu grenzen ist oft nicht möglich, oder nur eine gewisse Zeit.

Ich verrate hier kleine Tricks, die durch die nächsten Tagen helfen können.

Reduziere Familienbesuche auf ein Minimum!

Achtet darauf, dass ihr auch Zeit für euch selber habt. Das nicht zu viel Besuche anstehen, oder ihr gar jeden Tag volles Haus habt.

Dicke Wollsocken sind auch ein guter Begleiter statt der Hausschuhe. Ihr könnt auch barfuß gehen um eine bessere Erdung zu erreichen. Massiert euch die Füße wenn ihr wo sitzt das hilft dabei.

Wenn ihr bereits einen vollen Terminkalender habt, versucht zwischendurch Zeit in der Natur zu verbringen. Ein kleiner Stopp in einem schönen Park oder im Wald kann schon reichen. Habt Mut zum zu spät kommen.

Verlasst auch mal gedrängte Räumlichkeiten und geht während des Besuchs Luft schnappen. Am besten macht ihr das alleine. Beobachtet in der Zeit einen Vogel oder die Wolken am Himmel. Greift Büsche oder Bäume im Garten an und fühlt die Rinde oder die Blätter.

Wenn ihr das Freie nicht aufsuchen könnt, zieht euch ein einen ruhigen Raum zurück. Ich habe früher immer gesagt, ich müsste kurz in Ruhe Telefonieren und bin dann ins Schlafzimmer meiner Oma gegangen.

Der Blick aus dem Fenster und das Beobachten, was auf der Straße so vor sich geht ist wie eine kleine Meditation.

Auch eine kleine Atemübung hilft und kann wirklich überall angewendet werden.

Atmet durch die Nase ein und macht euch dabei ganz groß. Durch den Mund wird dann ausgeatmet und ihr lasst euch zusammen sinken. Stellt euch beim Ausatmen vor, ihr würdet eine Kerze ausblasen. Wichtig dabei ist, dass ihr ganz langsam ausatmet.

Macht die Übung so oft wie es auch gut tut und bis ihr die innere Ruhe spürt.

Das Wichtigste aber ist, dass ihr Stopp sagt, wenn es auch zu viel wird! Nur ihr selber könnt eure Grenzen zeigen und auch bewahren.

Die Zeit mit geliebten Menschen sollte euch Kraft geben und eine Energiequelle sein.

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine besinnliche Zeit.

3 Replies to “Familienbesuche für hochsensible”

  1. Liebe Michaela,

    hab herzlichen Dank für die guten Impulse! Ich finde sie machen Mut zum Bei-sich-Bleiben, Zu-sich-Stehen. Auch ich brauche immer mal wieder den Rückzug, und wenn’s tatsächlich nur ein paar Minuten in einem anderen Raum sind. Und ja: Ma muss auch keinen Besuchs-Marathon abliefern. Bin Baujahr 77, und je älter ich werde, umso freier, stärker & mutiger werde ich auch in meinem eigenen Entscheiden und Handeln.

    In diesem Sinne, alles Liebe zu dir,
    Carolin

  2. Ich stelle mir vor dass ein Kristallschutzwall um mich ist und sage mir innerlich Wall aus Kristall überall hüll mich ein lass nur Gottes Licht und Liebe herein wirkt sehr gut und ich halte dadurch viel mehr aus

    • Schön das du eine gute Möglichkeit für dich gefunden hast. Für mich ist so ein Schutzwall immer nur eine Sache von einhüllen und Schützen, von komplett zu machen und nichts an sich ran lassen. Leider auch nicht das schöne. Ist das bei dir Anders? Hast du schon mal versucht die Negativen Gefühle und wenn es dir zu viel wird zu hinterfragen warum es so ist. Wenn man sich drauf ein lässt kann man sehr viel über sich selber lernen.

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